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Per Czapla über sein Aikido:

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1990 |
Beginn der Aikidolaufbahn in
der Humboldt-Universität zu Berlin |
| 1991 |
Beginn der Aikidoausbildung
bei Ralf Hoffmann (5. Dan) |
| 1992 |
Ausbildungen in Qigong und traditioneller
chinesischer Medizin |
| 1993 |
Beginn der Lehrerausbildung
im Aikido und erste Unterrichtsstunden als Trainer im
Qihai-Zentrum Berlin |
| 1994 |
Verleih des 1. DAN Aikido |
| 1997 |
Verleih des 2. DAN Aikido und
Gründung der eigenen (Wuli-) Schule |
| 1999 |
Ablegen der vorhandenen und
Verzicht auf weitere Graduierungen |
| seit 1999 |
Aikido bei Sensei Watanabe (8. Dan Aikikai Hombu Dojo Tokyo) |
"In den mehr als fünfzehn Jahren Aikido, die ich erfahren
habe, sind mir mächtig viele Stilrichtungen und Strömungen
des Aikido untergekommen.
Von auf Zehenspitzen tänzelnden Frohgemütern
bis hin zu schmerzhaft verkrampften Kampfmaschinen
war so ziemlich alles dabei. Während
bei ersteren die Funktionsfähigkeit
ihrer Techniken völlig außer
Betracht bleibt, schaden die harten Methoden
der anderen Extremgruppe nicht nur potentiellen
Angreifern, sondern auch ihnen selbst
- Folge: kaputte Knie (keine Seltenheit),
kaputter Rücken ...
Für mich besteht der richtige Weg in der Mitte, und
das nicht nur in Bezug auf die obengenannten Pole.
Es muß doch möglich sein, daß man Aikido
übt, das Spaß macht, gesund ist und obendrein noch
funktioniert !
Ich will nicht behaupten, das es einfach
ist, dies alles unter einen Hut zu bringen.
Aber genau da setzt mein Ehrgeiz an. Mein
Ehrgeiz, mein Aikido und somit mich selber
weiterzuentwickeln. Fast nichts finde
ich schlimmer, als sich auf dem auszuruhen, was man
zu können glaubt."

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